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Yoga - sich bewegen, sich besinnen, zu sich finden
Kurse
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In unseren Yogakursen geht es nicht vordergründig um richtig oder falsch, sondern darum, sich in einen Prozess der Verfeinerung der Wahrnehmung hineinzubegeben. Durch langsames und behutsames Üben sensibilisiert man sich für die feineren Seiten des Erlebens und findet damit schrittweise zur persönlichen Meisterschaft. Tiefe körperliche und geistige Entspannung entsteht, wenn man die Erfolgsorientierung des Alltags einmal hinter sich lässt und sich einmal ganz der konkreten Erfahrung des Augenblicks anvertraut. Die Kurse am Dienstag und Mittwoch sind offene Gruppen. Sie sind für alle vorgesehen, auch für Ungeübte und für Menschen, die glauben, nicht beweglich zu sein. Sie sind auch als Einstieg in den Yoga oder als "Schnupperkurse" geeignet. Der Kurs am Donnerstag steht immer unter einem bestimmten yogarelevanten Thema. Er ist für Menschen konzipiert, die konsequent an sich arbeiten wollen. Sie setzen die Bereitschaft zu intensiver Selbsterfahrung voraus. Kurs 1: offene Gruppe
Kurs 2: offene Gruppe
Kurs 3: feste Gruppe mit einer bestimmten Themenfolge
Die Asanas des Hatha-Yoga sind nicht nur Körperstellungen. Sie unterscheiden sich von der Gymnastik vor allem durch das Eingebundensein in ein komplexes Lehr- und Denksystem, in dem jedes Element mit einem anderen verbunden ist und sich auf diese anderen Elemente bezieht. Yoga ist wie ein Hologramm: jeder Teil vom Yoga ist ein Abbild des ganzen Yoga. Asanas können uns manche Geheimnisse über uns selbst und die Welt enthüllen, wenn wir lernen die Symbolsprache zu verstehen. Den meisten Schülerinnen und Schülern sind die blumigen Namen der Yoga-Haltungen recht geläufig. Viele dieser Bezeichnungen beziehen sich auf Tiere, wie z.B. Adler (Garudasana), Pfau (Mayurasana), Kamel (Ushtasana), Löwe (Simhasana), Kuhgesicht (Gaumukhasana), Kobra (Bhujangasana), Schildkröte (Kurmasana) oder Pflanzen wie z.B. Baum (Vrikashasana) oder Lotussitz (Padmasana). Aber auch Namen aus dem Mineralreich sind zu finden: Berg (Tadasana, Parvatasana) und Diamantsitz (Vajrasana[1]). Manche beziehen sich auf Werkzeuge wie Zange, Bogen oder Pflug. Einige Namen der Asanas verweisen nicht auf einen Symbolgehalt, sondern beschreiben „nur“ die Art der Ausführung, darunter der Kopfstand (Shirasana) und die Knie-Kopf-Stellung (Janushirasana). Die deutschen Übersetzungen decken sich nicht immer mit den originalen Namen in Sanskrit, wie etwa bei dem Schulterstand (Sarvangasana), der auch als „Kerze“ bezeichnet wird. Manchmal findet man unter einem gleichen deutschen Namen verschiedene Asanas. Beim „Berg“ ist Tadasana eine ganz andere Stellung als Parvatasana. Umgekehrt werden manche Sanskrit-Namen mit verschiedenen deutschen Begriffen übersetzt. Garbhasana wird als Stellung des Kindes oder zusammengerolltes Blatt bezeichnet. Wie dem auch sei, fast alle Namen geben einen Fingerzeig auf einen tieferen Symbolgehalt. Wird dieser bei der Ausführung der Asanas mit einbezogen, können wir in ihnen einen tiefgründigen Sinn und auch eine tiefere persönliche Bedeutung entdecken. Kurs 4: Yoga für Männer
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[1] Vajra = Donnerkeil, Blitzschlag
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